Klimawandel, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Flughafenbesetzung, Terroranschlag, superreich vs. superarm, usw…
Inspiriert durch: Let’s make change Vor kurzem sagte ein Freud von mir zu mir:”Hey, Jürgen das wird ja immer schlimmer! Irgendwer muss was unternehmen!”
Ich antworte: “Irgendwer? Wie wärs wenn jeder bei sich selbst anfängt?!”
Er darauf:”Ich hab keine Zeit…”
Mein Plan ist es soviel Leute wie möglich dazu zu bewegen darüber nachzudenken, was sie tun und ob sie zufrieden damit sind. Denn ich glaube, dass der erste Schritt ist sich von Zwängen und Anhängigkeiten zu lösen, um mehr Zeit zu haben.
Als Beispiel eine andere Geschichte:
Bekannter: Du Jürgen ich kauf mir jetzt ein neues Auto!
Ich: Warum? Wozu?
B: Damit will ich mich belohen! Dann hab ich wenigstens Freude, wenn ich in die Arbeit fahre!
I: Also du kaufst dir ein Auto weil dir deine Arbeit auf die Nerven geht.
B: Ja. Dann fühl ich mich besser!
I: Und wie wärs, wenn du das Geld fürs Auto dafür verwendest, um das zu tun was du wirklich willst. Anstatt Schulden aufzunehmen die dich wiederum dazu zwingen den Job zu machen, der dich unglücklich macht.
B: Ich versteh dich nicht!
…
Am Ende des Gesprächs wusste er auf was ich hinauswollte. Aber er wird sich das Auto trotzdem kaufen.
Ich glaube, dass die Mehrheit der Gesellschaft einfach nicht fähig ist selbstständig zu sein. Sie brauchen aufgezwungene Ziele, um sich selbst einen Sinn zu geben. Ich versuche zu helfen…
Film zum Thema: Age of stupid
Pete Postlethwaite stars as a man living alone in the devastated world of 2055, looking at “old” footage from 2008 and asking – why didn’t we stop climate change when we had the chance?
Dezember 11, 2008 um 9:34 vormittags
Super text.
ich hab mal so einen spruch von helmut eethaler gelesen der war:
“zuviele menschen kaufen sich sachen die sie nicht brauchen um leute zu beeindrucken die sie nicht mögen.
in deinem fall scheint es ähnlich.
Dezember 15, 2008 um 12:21 nachmittags
Als Anregung:
Eher ‘Botschaften’ die nicht die Aussage “Das war eine Antwort aber nicht auf meine Frage” enthalten. Der Text ist kurzgefaßt, aber ich vermute, Deine Hinweise gingen in Richtung Auto anstatt auf das Thema “Arbeit die mich nicht glücklich macht” einzugehen – was sein eigentliches Problem ist.
Menschen schauen sich nach Orientierung um, und nehmen – für sie passende – Vorschläge sehr gerne an, es muß nur auf eine Art und Weise stattfinden die sie verstehen und annehmen wollen.
Jemand der sich auf ein Stück Fleisch freut, will nicht von einem Hardcore-Vegetarier eine Grundsatzdiskussion hören wie schlimm und böse Fleisch ist. Er wird das – zu Recht – ignorieren. Solange der Köder falsch ist, wird die Botschaft nicht ankommen.
hth
Nicole
Dezember 16, 2008 um 9:37 vormittags
@Nicole: Danke für deinen Hinweis!
Ich hab schon das Thema Arbeit stärker thematisiert. Es sind so Sätze gefallen wie:
Was soll ich sonst tun?
Die Arbeit ist eh nicht so schlimm!
Das ist gutes Geld!
Die anderen sind auch unzufrieden.
Also das Auto war nur der Auslöser für mich um das Gespräch zu beginnen.
Ich seh das Problem darin, dass er Angst davor hat Dinge zu ändern, weil er nicht weiß wie es danach weiter gehen könnte.