Validation

Wäre es nicht schön, wenn Menschen sich generell mehr schätzen würden?

In diesem Kurzfilm gehts es darum, dass man mit einem Lächeln viel erreichen kann.

Im Feed von Labor der Liebe entdeckt.

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Heldentum

In diesem Vortrag erklärt Philip Zimbardo was das Böse ist und wer die wahren Helden in unserer Gesellschaft sind. Ich finde die 23 Minuten sind es wert investiert zu werden. Für Leute, die sich mit dem “System” und unserer gesellschaftlichen Ordnung abgefunden haben, ist dieses Video jedoch Zeitverschwendung.

Philip Zimbardo hat festgestellt, dass der Hang zum Böse sein in jedem von uns steckt und durch Situationen ausgelöst werden, welche wiederum durch das System oder Institutionen generiert werden. (So habe ich es zumindest verstanden)

Wenn du schwache Nerven hast dann überspringe den Teil von 5:10 bis 6:35. Hier werden Fotos von misshandelten irakischen Gefangenen gezeigt. Meiner Meinung nach wäre der Vortrag ohne die Fotos genauso gut, aber der Dramaturgie hilfts!

Zu Beginn des Vortrag sind in mir “schlechte “Gefühle hochgekommen und ich wollte abbrechen, sollte euch das auch passieren, seht euch das Video trotzdem fertig an. Es gibt ein Happy End, nämlich jeder von uns ist ein potenzieller Held.

Ich habe dieses Video im Feed von Labor der Liebe gefunden.

Ich verkaufe mein Kind!

Oder auch anders gesagt:

Wenn Eltern ihre Kinder missbrauchen lassen…

Gestern habe ich im besten Magazin Wiens, dem Biber(mit scharf), einen Artikel über die Blumenkinder auf unseren Strassen gelesen.

Hunderte Kinder in Wien leben als Sklaven. Sie müssen betteln, stehlen, sich prostituieren. Verborgenes Verbrechen? Nein. Jeder kennt die Opfer. (ganzer Artikel)

Der Artikel hat mich berührt und mir tun diese Kinder sehr leid! Es ist ein grausames Geschäft!

“Ich wurde gebeten, mich auszuziehen. Ich war 14 Jahre alt, hatte noch nicht einmal Brüste”, berichtet sie in dem Film. Sie sollte sich ganz ausziehen, so Ziff, die mit solchen Erfahrungen nicht allein dastand. “Sehr junge Mädchen”, zitiert der “Guardian” Ziff, würden aufgefordert, sich “sexy” zu verhalten, wo die Mädchen noch keine Ahnung hätten, was Sex überhaupt sei.

Nein, dieser Absatz stammt nicht aus dem Blumenkinderartikel! Hier geht es um die Missverhältnisse in der Glamour-Branche.

Was haben die beiden Geschichten gemeinsam? Eltern vernachlässigen ihre Kinder, übergeben sie in die Hände von Fremden und ermöglichen somit skrupellosen Verbrechern ihre eigenen Sprösslinge auszubeuten!

Ich finde es schlimm, dass unsere moderne Gesellschaft diese neuen Formen der Sklavarei zulässt!

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Basisdemokratie bei den Grünen zukunftsfähig?

Heute habe ich die offizielle Benachricht der Wiener Grünen über meine Aufnahme als Unterstützer bekommen. Dieser Status ermöglicht mir bei einigen Entscheidungen auf basisdemokratische Weise mitzu(be)stimmen.

Nach dem langen Hick-Hack um die Grünen Vorwählen und dem sehr interessanten Zwischenstand(Grünmitglied aus OÖ wurde nicht als Unterstützer in Wien angenommen) bin ich trotzdem davon überzeugt, dass reine Basisdemokratie(Wikipedia) nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

Und damit stehe ich wohl nicht alleine da:

Balance statt Basis

Jede Person die Politik nicht nur aus der Zeitung kennt weiß, dass Basisdemokratie ein längst totes Konzept einer bereits vergrauten 68er-Generation ist. Sobald die kritische Gruppengröße von 15 Leuten überschritten wird, ist die Angelenheit zu komplex, um sie basisdemokratisch zu lösen.

Man muss ja nicht gleich so stalinistisch sein wie die SPÖ, aber auch fortschrittliche Menschen werden irgendwann begreifen müssen, was für einen unfassbaren Wert eine gute Führung hat. Als Folge des Totalitarismus des 20. Jh. ist die Basisdemokratie eine logische Gegenreaktion. Nach 40 Jahren des Scheiterns der postmodernen Linken, sollte man sich auf eine vernünftige Balance zwischen Führung und Partizipation einigen.(Kommentar derstandard.at)

Van der Bellen

Na sicher. Im Gegensatz zu Voggenhuber rede ich darüber nicht öffentlich. Nur so viel: Gegenwärtig wollen alle überall mitentscheiden. Das muss sich ändern. Wenn die Partei mit den bisherigen Strukturen weiterarbeiten will, sehe ich große Probleme.(Interview derstandard.at)

Ich denke hier muss viel Arbeit geleistet werden, um die Partei umzustruktrieren. Man sollte vielleicht web2.0 Tools und andere Kollaborations bzw. Wissensmanagement Tools darauf untersuchen (oder untersuchen lassen), ob sie sich für parteiinterne oder die -externe Kommunikation eignen würden. Natürlich setzt dies eine Organisationskultur voraus, welche Akzeptanz für solche Systeme bilden kann. Damit man zb. nächstes Mal in Wien weiß, dass Hr. Lindinger in OÖ eh schon Mitglied ist ;-)

Wie gesagt viel Arbeit!

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Obamarede Kairo

Einige Zitate:

Egal was wir über die Vegangenheit denken, wir dürfen von ihr nicht gefangen genommen werden!

Es ist leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, aber …

Regierungen sollten ihr Volk respektieren.

Wir brauchen transparente Regierungen die nicht von ihrem Volk stehlen.

Parteien dürfen ihre eigenen Interessen nicht über die des Volkes stellen.

Unsere Töchter können genauso gut zu unserer Gesellschaft beitragen wie unsere Sohne.

Junge Leute haben die Möglichkeit die Welt neu zu erfinden!

Wir sollten den richtigen Weg gehen nicht den Einfachen.

CNN-Bericht

Video und kompletter Text der Rede

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Was soll das?

Wir boykottieren die scheindemokratische EU-Wahl!

71er/D Haltestelle Schwarzenbergplatz

Wahlplakate mit Stickern zu bekleben kennen wir ja alle schon! Aber wenn aus Gehässigkeit Autos verunstaltet werden wirds kriminell!

Ich bin kein SPÖ oder ÖVP Sympathisant, aber solche Methoden sind eine Schande für unsere Demokratie!

Wer steckt dahinter? Auf dem Sticker ist www.webinformation.at zu lesen.

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Open House Camp

Grüne Vorwahlen meets Wiener Grüne

Gestern war ich (etwas länger als geplant) bei den Wiener Grünen zu Besuch und habe viele Eindrücke mitgenommen.

In der Session von Helge und Max haben die beiden die Möglichkeiten und Chancen des web2.0 erläutert. Ich finde es war sehr verständlich und gut aufbereitet. Leider gab es im Anschluss keine Zeit mehr für eine Diskussion. Ich finde dies wäre sehr notwendig gewesen, da ich dann in der nächsten Session folgendes Kommentar hörte:

Da hab ich mir vorher anhören müssen wie toll die sind!

Dies wurde mit einem sehr eigenartigen Unterton ausgesprochen. Ich finde es sehr schade, dass man sich so sehr gegen Neues verschließt.

In der zweiten Session in der ich war ging es um das Thema “Mitmachen bei den Grünen”. Abgesehen von dem oben schon angesprochen Kommentar änderte sich das Thema zwischenzeitlich und wir diskutierten wiedermal über die Grünen Vorwahlen und wie einzelne Grüne sich durch die Initiative angegriffen fühlen. Zum Glück wurde moderierend eingegriffen und wir kamen wieder zurück zum Thema und jeder konnte sich kurz vorstellen. Dann war die Session wieder vorbei.

Mir ist aber auch klar geworden, dass noch viel Energie investiert werden muss, damit sich die Grünen nicht mehr bedroht fühlen. Meiner Meinung nach sollte dies aber intern bei den Grünen passieren, da es ja schon Grüne gibt die ihre Einstellung zu den Vorwahlen geändert haben.

In der letzten Session die ich dann besuchte ging es um das Organigramm und die Abläufe bei den Wiener Grünen. Etwas oberflächlich, aber genug damit ich jetzt verstehe wie komplex die Partei funktioniert.

Was ich bis da hin nicht wusste: Um für die Liste der Wiener Grünen zu kandidieren muss man kein Mitglied der Grünen sein!

Damit wurde für mich die Angst nachvollziehbar, dass Leute in die Liste kommen die den Grünen schaden könnten.

Beim anschließenden “zusammensitzen” habe ich gute Gespräche geführt. Ich habe offensichtlich mit meiner direkten Art und meinen Überzeugen ein paar Gesprächspartner vor den Kopf gestossen. Jedoch hoffe ich mit meinen Ansichtsweisen einige inspiriert zu haben.

Dann gings noch ins Europa und um 4 war Schluss!

Microsoft Project Natal

Ich freue mich schon diese neue Technik auszuprobieren!

Mit dieser Benutzerschnittstelle könnte man massenhaft coole Applikationen entwicklen.

Minority Report läßt grüßen :-)

Kommt jetzt endlich das web2.0?

Es gibt viele Dienste und Plattformen die sich als web2.0 verstehen. Und sie tun dies zurecht!

Für mich hat web2.0 seit heute ein neues Gesicht. Google ist wieder da ;-)

Ich habe mir die Zeit genommen und mir die 1:20 dauernde Vorstellung von Google Wave bei der Google I/O online angesehen:

Ich muss sagen ich bin begeistert!!! Es hat das Zeug “The next Big Thing” zu werden.

Was ist Google Wave?

Es ist ein Kommunikations- und Kollaborationstool. [Wikipedia]

Was heißt das?

Die Google-Entwickler habe viele web2.0 Funktionalitäten, welche sie für sinnvoll halten(Wiki, Blog, Social Networking, Foto-Sharing, usw.) in einen Topf geschmissen, eine Idee von E-Mail und Chat hinzugefügt und kräftig umgerührt! Und das Beste ist: Das Rezept ist grossteils öffentlich(Open-Source) und jeder kann/soll es nachkochen.

Eine Handvoll Entwickler wurde eingeladen das neue Google Wave zu testen, Extension zu programmieren und Websites damit zu “tunen”(Ich gehöre leider nicht dazu und warte schon gespannt auf einen Zugang zu dem System).

Durch Google Wave besteht die Chance, dass das schon 40 Jahre alte E-Mail-System endlich abgelöst wird. Denn nicht nur Google wird Google Wave hosten sondern durch ein Protokoll wird es möglich sein eigene Server in das System einzuhängen.

GO GOOGLE!

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