Die ich rief, die Geister: Falle Facebook & Co.

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Vom neuen Marketingtool überrumpelt? Marken aller Konsumgüterbranchen werden im Web2.0 besprochen, gehypt oder vernichtet. Handel und Industrie beginnen die digitalen Plattformen langsam für ihre Zwecke zu nutzen.

Der Leitartikel der aktuellste business weekend medianet Ausgabe motiviert mich ungemein! Seit letzter Woche arbeite ich an einen Konzept für eine Schulung/Kurs mit dem Titel “Web2.0 für Einsteiger – Wie benutzt man Facebook, Twitter & Co”.

Wie in diesem Artikel angedeutet werden die Unternehmen der Zukunft Mitarbeiter suchen, die mit Web2.0 Tools umgehen können und auch wissen, welches Tools wofür geeignet sind. Dies wird sicher noch ein paar Jahre dauern, also keine Angst ihr Job ist sicher. Jüngere Mitarbeiter(Jahrgang um 1980) werden in Zukunft jedoch einen immensen Vorteil haben, da sie mit diesen Tools aufgewachsen sind und sie spielerisch gelernt haben zu benutzen. In meinem Kurs werde ich anhand von Praxisbeispielen und konkretten Aufgabestellungen das Verständnis für Web2.0 erhöhen und damit den Teilnehmern die Angst nehmen diese Tools für ihre Zwecke, egal ob privat und beruflich, zu nutzen. Falls Sie dies jetzt gelesen haben und ich ihr Interesse geweckt habe, schicken sie mir bitte eine E-Mail an web20kurs@koprax.at – Sie sind auch herzlich eingeladen mir Fragen zu stellen. Der erste Kurs wird vorraussichtlich Mitte Jänner 2010 stattfinden – der Ort wird abhängig von der Zahl der Teilnehmer sein.

Warum ich gegen Studienbeschränkungen bin

UPDATE: Mein Verständnis von Selbstverantwortung:

Bevor ich zu studieren began, habe mir überlegt welchen Beruf ich in Zukunft ausüben will. Ich habe mir mein Potenzial mit Hilfe von Tests und Gesprächen bewusst gemacht. Dies funktioniert für technischen und wirtschaftlichen Studiengängen sicher besser als für die anderen.

Potenziale von Menschen entfalten sich, und vor dem Studium ist nicht jedes Potenzial absehbar. Das Risiko Berufene, Highpotentials oder sogar Genies zu übersehen ist gegeben.

human potential

"Alone we can do little; together we can do so much." -Helen Keller

Somit soll jeder die Chance bekommen sein Potenzial finden zu dürfen, um das richtige Studium zu wählen.

Decken die vorhandenen Potenziale die Bedürfnisse des zukunftigen Wirtschaftssystem?

Wer finanziert wieviel?

Kommentar zu: Finanzkrise „Mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen“

Mein Gefühl hat mir das ja schon länger gesagt und in einigen Diskussionen habe ich auch  die Meinung vertreten, dass Geld in Zukunft nicht die treibende Kraft sein kann sondern man muss mehr auf Menschlichkeit setzen.

Zwei Absätze aus dem Finanzkrise „Mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen“:

Was muss sich ändern, um weitere Krisen dieser Art zu vermeiden?

Einer der Schlüssel ist eine Brachialänderung der bisherigen desaströsen Corporate Governance. Ein anderer ist eine Radikalreform der Aus- und Weiterbildung von heutigen und zukünftigen Führungskräften. Die falsche Art der shareholder-orientierten Unternehmensführung stammt aus Universitäten, aus zahllosen MBA-Programmen und aus der Consulting-Szene. Auch manche Medien haben tatkräftig mitgewirkt. Wer weiterhin desaströse Management-Irrlehren verbreitet, verhindert Lösungen und trägt zur Verschärfung der Krise bei. Wenn sich daran nichts ändert, wird die Folge eine soziale Katastrophe sein.

Wie lassen sich die bisher getroffenen und geplanten Maßnahmen in diesem Rahmen bewerten?

Man gibt dem Alkoholiker Schnaps, damit sein Zittern aufhört.

Eine einfache Geschichte um die Welt-Finanz-Situation zu verstehen

Wenn Du Schwierigkeiten hast, die derzeitige Finanzsituation auf dieser Welt zu verstehen, dann lies´  bitte diese Geschichte:

Es war einmal in einem Dorf in Indien. Ein Mann kündigte den Dorfbewohnern an, dass er Affen um $ 10,- kaufen würde.Die Dorfbewohner gingen hinaus in den Wald und begannen diese zu fangen. Der Mann kaufte tausende Affen um  10,-

Als nun die Belieferung mit Affen geringer wurde, teilte der Mann mit, dass er nun  $ 20,- zahlen werde. Das erhöhte die Anstrengung der Dorfbewohner und sie fingen wieder Affen. Bald wurde die Anlieferung gar noch geringer und die Leute begannen wieder auf ihre Höfe zurück zu kehren.

Das Preisangebot erhöhte sich nun auf  $ 25,- und die Anlieferung von Affen wurde trotzdem immer weniger.

Nun kündigte der Mann an, dass er Affen um $ 50,- kaufen würde. Allerdings, solange er in der Stadt Geschäfte erledigen musste, würde sein Assistent als Einkäufer zu seinen Gunsten fungieren

In Abwesenheit des Mannes sagte der Assistent zu den Dorfbewohnern: “Schaut Euch all diese Affen in dem großen Käfig an, die der Mann, der jetzt in der Stadt ist, gekauft hat, ich werde sie Euch um  $ 35,- verkaufen und wenn der Mann wieder von der Stadt zurück ist, könnt ihr ihm diese dann um $ 50,- verkaufen!”

Die Dorfbewohner kratzten all ihre Ersparnisse zusammen und kauften all die Affen.

Daraufhin wurden der Mann und sein Assistent nie wieder gesehen.

Zurück blieben nur die Affen überall.

Willkommen auf der WALL STREET !

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Idioten…

…gibts wohl überall. Bildung und “gutes” Elternhaus dürften auch nicht helfen:

Recently, on the front page of Section C of the Wall Street Journal, a hedge fund manager who was also closing up shop (a $300 million fund), was quoted as saying, “What I have learned about the hedge fund business is that I hate it.” I could not agree more with that statement. I was in this game for the money. The low hanging fruit, i.e. idiots whose parents paid for prep school, Yale, and then the Harvard MBA, was there for the taking. These people who were (often) truly not worthy of the education they received (or supposedly received) rose to the top of companies such as AIG, Bear Stearns and Lehman Brothers and all levels of our government. All of this behavior supporting the Aristocracy, only ended up making it easier for me to find people stupid enough to take the other side of my trades. God bless America.

Neues System:

Capitalism worked for two hundred years, but times change, and systems become corrupt. George Soros, a man of staggering wealth, has stated that he would like to be remembered as a philosopher. My suggestion is that this great man start and sponsor a forum for great minds to come together to create a new system of government that truly represents the common man’s interest, while at the same time creating rewards great enough to attract the best and brightest minds to serve in government roles without having to rely on corruption to further their interests or lifestyles. This forum could be similar to the one used to create the operating system, Linux, which competes with Microsoft’s near monopoly. I believe there is an answer, but for now the system is clearly broken.

Marijuana:

Ah, the female. The evil female plant — marijuana. It gets you high, it makes you laugh, it does not produce a hangover. Unlike alcohol, it does not result in bar fights or wife beating. So, why is this innocuous plant illegal? Is it a gateway drug? No, that would be alcohol, which is so heavily advertised in this country. My only conclusion as to why it is illegal, is that Corporate America, which owns Congress, would rather sell you Paxil, Zoloft, Xanax and other additive drugs, than allow you to grow a plant in your home without some of the profits going into their coffers. This policy is ludicrous. It has surely contributed to our dependency on foreign energy sources. Our policies have other countries literally laughing at our stupidity, most notably Canada, as well as several European nations (both Eastern and Western). You would not know this by paying attention to U.S. media sources though, as they tend not to elaborate on who is laughing at the United States this week. Please people, let’s stop the rhetoric and start thinking about how we can truly become self-sufficient.

Der ganze Artikel von Andrew Lahde einem Hegde Fund Manager, der sich zur Ruhe gesetzt hat nachdem er die Finanzkrise vorhergesehen hat: Hedge fund manager: So long, idiots! Smoke pot.

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Arbeits(un)gerechtigkeit

Gestern hat der ORF über die Kündigungen einer Mitarbeiterin in der Therme Bad Waltersdorf berichtet, weil diese einen Betriebsrat gründen wollte. (Artikel auf orf.at)

Ich habe selber Erfahrungen zu diesem Thema gemacht. Als ich bei einem Feinkostsupermarkt(Firmenname laß ich mal weg) gearbeitet habe, existierte zwar ein Betriebsrat, aber die Mitglieder dieses Organs waren mehr oder weniger nichts anderes als Handlanger der Geschäftsführung.

Ich habe einige Missstände aufgezeigt, aber der Betriebsrat hat nichts unternommen. Daraufhin habe ich mich direkt an die Geschäftsführung gewandt. Zuerst hat mir keiner wirklich zugehört, danach wurde ich milde belächelt, als nächstes wurde mir mit der Kündigung gedroht und zu guterletzt musste ich das Unternehmen verlassen.

Sowas passiert, wenn man als nicht Betriebsrat versucht die Arbeitsverhältnisse zu verbessern. Derzeit hat dieser Supermarkt keinen Betriebsrat. Und einem Ex-Kollegen und gutem Bekannten, der sich selbst für die neue Wahl aufstellen lassen wollte, wurde mit der Kündigung gedroht. Da er Familie hat und von seinem Job abhängig ist, hat er seine Kandidatur zurück gezogen. Traurig eigentlich!

Ich bin auch der Meinung, dass ein Betriebsrat nicht schlecht für das Unternehmen ist und die Gewinne oder der Umsatz würden auch nicht darunter leiden. Hier geht es um Macht. Manche Unternehmer oder Führungskräfte lassen sich nicht gerne in die Karten schauen, geschweige denn wollen sie sich kritisieren lassen. Ich bin aber überzeugt davon, dass der gleichberechtigte Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine Verbesserung für beide bringen würde.

Bei der Gelegenheit würde ich euch gerne
http://www.kununu.com
ans Herz legen. Auf dieser Plattform kann man seinen Arbeitgeber bewerten. Das oben erwähnte Unternehmen wurde dort auch schon bewertet. Auch wenn bis jetzt nur drei Mitrabeiter, einer davon war ich, dies getan haben, spricht ein Gesamtwert von 1.89, bei einer Skala von 1(mangelhaft) bis 5(super), für sich.

Junge (Führungskräfte) bringens!

Danke Databyte! Die Studie wurde zwar in Deutschland durchgeführt, aber ich glaube, dass unsere jungen Unternehmer auch nicht schlechter abschneiden.

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz der Firmen, in denen ausschließlich unter 30-jährige die Geschäfte führen, liegt mit 164.000 Euro knapp über dem Bundesdurchschnitt aller untersuchten Unternehmen. Offenkundig stehen die „jungen Chefs“ erst am Anfang ihrer Karriere und beschäftigen im Schnitt nur rund 9 Mitarbeiter, mit denen sie aber einen soliden Gesamtjahresumsatz von etwa 1.426.000 Euro erarbeiten.(Quelle: databyte)

Jung ist (auch) gut – nicht nur bei Unternehmern

Meiner Meinung nach gilt dies nicht nur für Unternehmer sondern auch für “normale” Angestellte. Denn die vielleicht fehlende Erfahrung kann man kompensieren. Das Problem ist meist, dass jemand mit Erfahrung sagen kann: “Ich habs bis jetzt so gemacht, es hat immer funktioniert, also machen wir weiter so”. Und was sagt jemand der frisch von der Uni kommt?: “Aber das steht doch in dem Buch…”

Meiner Erfahrung nach werden Veränderung im Keim erstickt um kein Risiko einzugehen. Nach dem Motto: “Never change a running system”. Doch wenn man sich nicht den neuen Gegebenheiten anpasst, wird man irgendwann untergehen.

Innovation?

Ich glaube dass junge Menschen sich mehr zutrauen und die Fähigkeit und den Willen haben up-to-date zu bleiben. Und ich finde, dass dieses Potenzial von jedem Unternehmen genutzt werden sollte!

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