Warum es wichtig ist sein Stimmrecht wahrzunehmen!

Diesen Sonntag 15.11.2009 ist es soweit! Die Wiener Grünen wählen ihre Liste zur Wahl des Wiener Gemeinderats und Landtages. Dieses wird das größte basisdemokratische Event das Österreich je gesehen hat. Ich werde dabei sein um mein Stimmrecht wahrnehmen!

Warum?

  • Weil ich alles dafür tun will, dass MEINE Kanditaten so gut als möglich positioniert sind.
  • Weil ich meine Interessen vertreten haben will.
  • Weil ich nicht jammern sondern mitgestalten will.
  • Weil es meine Pflicht als Unterstützer ist!

Hier nochmal der Link zu den Kandidat_innen.

Und der Blog der Grünen Vorwahlen.

Also an alle Mitglieder und Unterstützer: Hinkommen und mitstimmen!

Der Wahlmodus

Platz 1-4

Platz 5-36

Basisdemokratie bei den Grünen zukunftsfähig?

Heute habe ich die offizielle Benachricht der Wiener Grünen über meine Aufnahme als Unterstützer bekommen. Dieser Status ermöglicht mir bei einigen Entscheidungen auf basisdemokratische Weise mitzu(be)stimmen.

Nach dem langen Hick-Hack um die Grünen Vorwählen und dem sehr interessanten Zwischenstand(Grünmitglied aus OÖ wurde nicht als Unterstützer in Wien angenommen) bin ich trotzdem davon überzeugt, dass reine Basisdemokratie(Wikipedia) nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

Und damit stehe ich wohl nicht alleine da:

Balance statt Basis

Jede Person die Politik nicht nur aus der Zeitung kennt weiß, dass Basisdemokratie ein längst totes Konzept einer bereits vergrauten 68er-Generation ist. Sobald die kritische Gruppengröße von 15 Leuten überschritten wird, ist die Angelenheit zu komplex, um sie basisdemokratisch zu lösen.

Man muss ja nicht gleich so stalinistisch sein wie die SPÖ, aber auch fortschrittliche Menschen werden irgendwann begreifen müssen, was für einen unfassbaren Wert eine gute Führung hat. Als Folge des Totalitarismus des 20. Jh. ist die Basisdemokratie eine logische Gegenreaktion. Nach 40 Jahren des Scheiterns der postmodernen Linken, sollte man sich auf eine vernünftige Balance zwischen Führung und Partizipation einigen.(Kommentar derstandard.at)

Van der Bellen

Na sicher. Im Gegensatz zu Voggenhuber rede ich darüber nicht öffentlich. Nur so viel: Gegenwärtig wollen alle überall mitentscheiden. Das muss sich ändern. Wenn die Partei mit den bisherigen Strukturen weiterarbeiten will, sehe ich große Probleme.(Interview derstandard.at)

Ich denke hier muss viel Arbeit geleistet werden, um die Partei umzustruktrieren. Man sollte vielleicht web2.0 Tools und andere Kollaborations bzw. Wissensmanagement Tools darauf untersuchen (oder untersuchen lassen), ob sie sich für parteiinterne oder die -externe Kommunikation eignen würden. Natürlich setzt dies eine Organisationskultur voraus, welche Akzeptanz für solche Systeme bilden kann. Damit man zb. nächstes Mal in Wien weiß, dass Hr. Lindinger in OÖ eh schon Mitglied ist ;-)

Wie gesagt viel Arbeit!

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Open House Camp

Grüne Vorwahlen meets Wiener Grüne

Gestern war ich (etwas länger als geplant) bei den Wiener Grünen zu Besuch und habe viele Eindrücke mitgenommen.

In der Session von Helge und Max haben die beiden die Möglichkeiten und Chancen des web2.0 erläutert. Ich finde es war sehr verständlich und gut aufbereitet. Leider gab es im Anschluss keine Zeit mehr für eine Diskussion. Ich finde dies wäre sehr notwendig gewesen, da ich dann in der nächsten Session folgendes Kommentar hörte:

Da hab ich mir vorher anhören müssen wie toll die sind!

Dies wurde mit einem sehr eigenartigen Unterton ausgesprochen. Ich finde es sehr schade, dass man sich so sehr gegen Neues verschließt.

In der zweiten Session in der ich war ging es um das Thema “Mitmachen bei den Grünen”. Abgesehen von dem oben schon angesprochen Kommentar änderte sich das Thema zwischenzeitlich und wir diskutierten wiedermal über die Grünen Vorwahlen und wie einzelne Grüne sich durch die Initiative angegriffen fühlen. Zum Glück wurde moderierend eingegriffen und wir kamen wieder zurück zum Thema und jeder konnte sich kurz vorstellen. Dann war die Session wieder vorbei.

Mir ist aber auch klar geworden, dass noch viel Energie investiert werden muss, damit sich die Grünen nicht mehr bedroht fühlen. Meiner Meinung nach sollte dies aber intern bei den Grünen passieren, da es ja schon Grüne gibt die ihre Einstellung zu den Vorwahlen geändert haben.

In der letzten Session die ich dann besuchte ging es um das Organigramm und die Abläufe bei den Wiener Grünen. Etwas oberflächlich, aber genug damit ich jetzt verstehe wie komplex die Partei funktioniert.

Was ich bis da hin nicht wusste: Um für die Liste der Wiener Grünen zu kandidieren muss man kein Mitglied der Grünen sein!

Damit wurde für mich die Angst nachvollziehbar, dass Leute in die Liste kommen die den Grünen schaden könnten.

Beim anschließenden “zusammensitzen” habe ich gute Gespräche geführt. Ich habe offensichtlich mit meiner direkten Art und meinen Überzeugen ein paar Gesprächspartner vor den Kopf gestossen. Jedoch hoffe ich mit meinen Ansichtsweisen einige inspiriert zu haben.

Dann gings noch ins Europa und um 4 war Schluss!

Nachricht von den Grünen

Irgendwie hab ich mich gefreut von den Grünen zu lesen. Vielleicht liegt es an den Erfahrungen, die ich in Graz gemacht habe. Wie ich schon im vorherigen Post geschrieben habe: Ich seh das jetzt alles etwas entspannter.

In der Regel treffen monatlich zirka fünf bis zehn Anträge bei uns zur Bearbeitung ein. Nun sind aber innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums über 300 Beitrittserklärungen an das Wiener Landesbüro gesandt worden.

Demokratische Entscheidungen brauchen ihre Zeit und wir fällen Entscheidungen demokratisch. Wir bedauern, dass diese Situation daher zu längeren Wartezeiten in der Bearbeitung führt.

Liebe Grüne, gerne nehme ich in kauf zu warten!

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Ich finde die Vorschläge der Grünen gut!!!

Aufgrund der Gas bzw. Energiekrise haben die Grünen(Mag. Christoph Chorherr, Mag.a Maria Vassilakou, Mag. Rüdiger Maresch) eine dringliche Anfrage und zwei konkrette Vorschläge gemacht(Neubauten und Sanierungen).

Ich bin auch selbst betroffen und merke wieviel Energie durch schlecht isolierte Fenster/Mauern entweichen kann.

Anfrage:

Antwort:

Interessant für mich ist, dass Christoph mit Leidenschaft und Veränderungswillen diese Vorschläge macht. (Ich denke auch, dass er die Rede selbst geschrieben hat ;-) ) Ich konnte ihm folgen, er hat mich berüht und mein Hausverstand sagt, dass er recht hat.

Und unser Herr Bürgermeister hat die Rede hochprofessionell und ohne Spirit gehalten. Er ist ja auch schon lang dabei. Die Rede zu verfolgen ist anstregend und langweilig! Aber so funktionierts: Die SPÖ will ja hier nichts ändern und um etwas zu lassen wie es ist braucht man nicht viel Energie!

Ich bin übrigens auch dafür, dass man einen youTube Channel einrichtet um solche Debatten verfolgen zu können.

Quelle: Christoph Chorherrs Blog

Nationalratswahlen 08

Daniel schreibt:

Die Ergebnisse der gestrigen Nationalratswahlen in Österreich waren ein Debakel. Sowohl für die rot-schwarze Koalition als auch für die Republik.

Ich sage: “Heil … ige Scheiße!”

Jetzt bin ich gespannt wie sich die Herren in den “Großen” Parteien verhalten werden.

Leider spiegelt dieses Ergebnis die Stimmung in unserem Land und das macht mich traurig.

Vielleicht sollten man aufhören Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, religiösen Gesinnungen und Mutterländern gegeneinander aufzuhätzen.

WIR schaffen das nur gemeinsam und es bringt nichts mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und zu sagen “Der ist schuld”.

Frag nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. (zu dem Zitat gibt es sogar ein Seminar)

Denn ich glaube, dass wir alle schuld daran sind. Es wäre wiedermal Zeit für eine Phase der Aufklärung und zwar die die den Menschen klar macht, dass man nur gemeinsam in einem Staat bzw einer Gesellschaft leben kann und dass jeder seine Teil dazu beitragen muss!

Und hier könnten die Grünen ihren Teil dazu beitragen.

Helge hat da auch ein paar gute Ideen. Am Besten gefällt mir Punkt 5(Der Gläserne Mandatar)

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