Kommentar zu: Finanzkrise „Mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen“

Mein Gefühl hat mir das ja schon länger gesagt und in einigen Diskussionen habe ich auch  die Meinung vertreten, dass Geld in Zukunft nicht die treibende Kraft sein kann sondern man muss mehr auf Menschlichkeit setzen.

Zwei Absätze aus dem Finanzkrise „Mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen“:

Was muss sich ändern, um weitere Krisen dieser Art zu vermeiden?

Einer der Schlüssel ist eine Brachialänderung der bisherigen desaströsen Corporate Governance. Ein anderer ist eine Radikalreform der Aus- und Weiterbildung von heutigen und zukünftigen Führungskräften. Die falsche Art der shareholder-orientierten Unternehmensführung stammt aus Universitäten, aus zahllosen MBA-Programmen und aus der Consulting-Szene. Auch manche Medien haben tatkräftig mitgewirkt. Wer weiterhin desaströse Management-Irrlehren verbreitet, verhindert Lösungen und trägt zur Verschärfung der Krise bei. Wenn sich daran nichts ändert, wird die Folge eine soziale Katastrophe sein.

Wie lassen sich die bisher getroffenen und geplanten Maßnahmen in diesem Rahmen bewerten?

Man gibt dem Alkoholiker Schnaps, damit sein Zittern aufhört.

Die Zeit des Glaubens ist vorbei! Die Zeit des Wissens hat begonnen!

So wird aus einer Facebook/Skype/Twitter Statusmeldung ein Blogeintrag, nachdem heute schon 5 Leute nachgefragt haben, was das heißen soll.

Diesen Spruch habe ich gestern beim Aufräumen in meinem Notizstappel gefunden. Ich weiß nicht mehr was ich ursprünglich damit ausdrücken wollte, aber ich denke es geht darum:

Heutzutage wird es immer wichtiger auf sich selbst und seinen engsten Vertrautenkreis zu hören und nicht alles zu glauben was andere sagen und schreiben. Als Beispiel will ich hier das “Wissen” nennen, welches von Religionsgemeinschaften benutzt wird um Gläubige auf Kurs zu halten. (Warum ist Religion so wichtig?)

Auf der anderen Seite gibt es da noch die Massenmedien! Jeder Österreicher kennt das “Kronen Zeitungs Problem”. Dieses Blatt hat großen Einfluss auf seine Leser und objektiv gesehen sind die Beiträge eher schlecht recherchiert.

Und jetzt die Gemeinsamkeit! Viele Menschen glauben ohne darüber nachzudenken. Denn sie haben nicht den Mut Dinge in Frage zu stellen.

Wichtig ist es die Vertrauenswürdigkeit der Informationsquellen zu kennen. Wenn man sich bei einer Sache nicht sicher ist, sollte man vielleicht noch mal darüber nachdenken.

Glauben heißt nichts wissen

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